Ein Campervan soll zwei Leben meistern: den Alltag unter der Woche und das Abenteuer am Wochenende. Genau dafür gibt es die Pössl Vanline mit fünf Modellen auf Citroën/Peugeot- oder Mercedes-Basis.
In diesem Ratgeber erfährst du, worauf es beim Campervan wirklich ankommt – und welches Vanline-Modell zu deinem Leben passt.
Die Basis: Stellantis oder Mercedes Vito?
Die erste Grundsatzentscheidung ist das Basisfahrzeug. Den Campster und Vanster gibt es auf Citroën oder baugleich auf Peugeot – wahlweise mit 145 PS und Schaltgetriebe oder 180 PS mit Automatik. Campstar, Vanstar Plus und Vanstar Active basieren auf dem Mercedes Vito und kommen immer mit 190 PS, Automatik und Allradantrieb.
Kurz gesagt: Citroën und Peugeot sind ein kleines bisschen günstiger, Mercedes punktet mit Allrad – ideal für Skiurlaub oder leichte Offroad-Ausflüge. Beide sind serienmäßig bereits richtig gut ausgestattet, die Optionsliste fällt entsprechend kurz aus.
Aufstelldach serienmäßig: Schlafen mit Aussicht
Alle fünf Vanline-Modelle haben das Aufstelldach an Bord. Oben erwartet dich eine große Liegefläche für zwei Personen mit Matratze und Lattenrost; darunter sorgt ein leichtes Mesh-Gewebe dafür, dass die Wärme der Standheizung nach oben durchkommt. Ein einhängbarer Rausfallschutz macht das Dachbett auch für Kinder sicher, und Fenster mit Insektenschutz auf drei Seiten bringen Frischluft und Rundumsicht.
Neu bei den Stellantis-Modellen: das elektrische Aufstelldach mit neuer Dachschale und integrierten C-Schienen für Grundträger, Skibox oder Surfboard. Beim neuen Dach lässt sich die Front sogar komplett öffnen – du liegst quasi im Freien. Für den Mercedes Vito ist die neue Dachschale ab August bestellbar und wird im Modelljahr 2027 ausgeliefert.
Campster und Campstar: die Camping-Profis mit Küche
Campster (Citroën/Peugeot) und Campstar (Mercedes) sind aufs Camping ausgerichtet: Möbelbau mit Stauraum, Zweier-Liegebank, integrierte Kühlbox, Küchenblock und ein Bedienpanel für Strom und Wasser. Der Tisch verschwindet bei Nichtgebrauch platzsparend, bei Schlechtwetter sitzt du gemütlich drinnen.
Das Highlight im Modelljahr 2026: Die schwenkbare Easy-Move-Küche, die es bei Mercedes schon einige Jahre gibt, kommt jetzt auch auf Citroën und Peugeot. Küche ausschwenken, Fuß ausklappen, neben dem Fahrzeug abstellen – und schon kochst und spülst du im Freien, während der Tisch mit zwei Stühlen daneben zur Außenküche wird.
Vanster, Vanstar Plus und Vanstar Active: maximale Flexibilität
Die Vanster- und Vanstar-Modelle verzichten auf den Möbelbau – und sind damit die flexibelsten Alltagsbegleiter mit viel Transportvolumen:
- Vanster (Citroën/Peugeot): Doppelsitzbank plus herausnehmbarer Einzelsitz. Geschlafen wird im Aufstelldach – oder unten mit einer Campbox bzw. eigenem Ausbau.
- Vanstar Plus (Mercedes): verschiebbare Dreiersitzbank und das Mercedes-Liegepaket – eine Klappe im Schienensystem, die ohne Campbox eine große Liegefläche schafft und sich jederzeit herausnehmen lässt.
- Vanstar Active (Mercedes, das neueste Mitglied): Zweier-Liegebank mit Anbauteil zum Schlafen und daneben viel Stauraum – Fahrrad, Ski oder SUP passen längs hinein.
Praktisch bei Vanster und Vanstar: das in der Heckklappe integrierte Induktionskochfeld, nutzbar mit Landstrom oder Powerbank (230 Volt).
Gemeinsame Stärken: Schienensystem, Schiebetüren, drehbare Sitze
Alle fünf Modelle haben Schiebetüren auf beiden Seiten und das Schienensystem im Boden: Die Sitze lassen sich frei verschieben – nach vorne für maximalen Kofferraum, nach hinten für mehr Beinfreiheit – oder ganz herausnehmen. Fahrer- und Beifahrersitz sind immer drehbar. So wird aus dem Transporter im Handumdrehen ein Wohnraum.
Worauf es beim Campervan wirklich ankommt
Die entscheidende Frage lautet: Wie nutzt du das Fahrzeug? Bist du der Gelegenheitscamper, der hauptsächlich Alltag fährt und am Wochenende oder auf der Hochzeitsfeier mal im Auto schläft, bist du beim Vanster oder Vanstar richtig. Willst du regelmäßig ein bis zwei Wochen campen, nimm Campster oder Campstar mit Küche und Kühlbox. Und viele stellen fest: Die Ideen kommen mit dem Fahrzeug, sobald es auf dem Hof steht.
FAQ: Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Campster und Vanster?
Der Campster hat den Camping-Möbelbau mit Küche, Kühlbox und Liegebank – der Vanster verzichtet darauf und bietet dafür maximale Flexibilität und Transportvolumen für den Alltag.
Welcher Pössl Campervan hat Allradantrieb?
Die Mercedes-Modelle Campstar, Vanstar Plus und Vanstar Active – sie kommen immer mit 190 PS, Automatik und Allrad. Citroën und Peugeot gibt es mit 145 PS (Schalter) oder 180 PS (Automatik).
Wie viele Personen können im Campervan schlafen?
Im Aufstelldach schlafen zwei Personen komfortabel. Je nach Modell kommt unten eine weitere Liegefläche dazu – über die Liegebank, das Mercedes-Liegepaket oder eine Campbox.
Kann ich mit der Vanline draußen kochen?
Ja – Campster und Campstar haben die schwenkbare Easy-Move-Küche, die du neben dem Fahrzeug abstellst. Vanster und Vanstar bieten ein integriertes Induktionskochfeld in der Heckklappe (230 Volt nötig).
Fazit: Der Campervan, der zu deinem Leben passt
Ob Alltagsheld mit Schlafoption oder vollwertiger Mini-Camper mit Außenküche: Die Pössl Vanline deckt mit fünf Modellen auf zwei Basisfahrzeugen das ganze Spektrum ab.
Am besten probierst du es selbst aus: Komm ins Pössl Center Frankfurt, leg dich ins Aufstelldach, dreh die Sitze und teste das Schienensystem. Wir beraten dich gerne – und finden garantiert das richtige Vanline-Modell für dich.
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Wir beraten dich ehrlich und persönlich – per Telefon, E-Mail oder ab Eröffnung vor Ort.