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Hochdach oder Aufstelldach? Dieser Vergleich bewahrt dich vor der falschen Wahl

Mehr Schlafplätze im Kastenwagen – aber wie: festes Hochdach oder Aufstelldach? Viele entscheiden sich schnell und bereuen es später.

Hier vergleichen wir beide Dachvarianten ehrlich: Raumgefühl, Heizbarkeit, Gewicht, Fahrzeughöhe und Alltagstauglichkeit.

Die Hochdach-Modelle bei Pössl: Concord Compact, Vario 545 und 2Win Vario

Drei Pössl-Modelle gibt es mit festem GFK-Hochdach: den Concord Compact und den Vario 545 mit jeweils 5,40 m Länge sowie den 2Win Vario mit 6 m. Die beiden Kurzen bekommst du nur als 140-PS-Schalter, beim 2Win Vario steht die ganze Motorenpalette zur Wahl – 140 PS als Schalter oder Automatik oder 180 PS mit Automatik.

Der Concord Compact ist dabei ein Unikat: Er ist das einzige Modell, das sich für bis zu sechs Personen zulassen lässt – mit zwei gegenüberliegenden Sitzbänken und absenkbarem Tisch für ein zusätzliches Bett.

Vorteile des festen Hochdachs: Raumgefühl und Winterfestigkeit

Das feste Hochdach schafft ein mega Raumgefühl: Auch große Menschen stehen aufrecht, und oben entsteht Platz für zahlreiche zusätzliche Stauschränke. Der größte Trumpf zeigt sich aber im Winter oder in der Übergangszeit, etwa in Skandinavien: Du heizt einen geschlossenen Raum – das Bett oben liegt immer im Warmen.

Das Dachbett selbst überzeugt mit Tellerfedern statt einfachem Lattenrost, Fenstern rechts und links, Leselampen, USB-Steckdosen und einer großen Ablage. Selbst hochgeklappt bleibt enorme Kopffreiheit – und deine Bettwäsche samt dicker Daunendecke darf tagsüber einfach oben liegen bleiben.

Nachteile des Hochdachs: über drei Meter Höhe

Mit 3,10 bis 3,12 m Gesamthöhe fährst du die Höhe permanent spazieren: Auf Fähren oder bei Mautsystemen, die nach Höhe abrechnen, kostet das ein paar Euro mehr, und das Fahrzeug ist etwas seitenwindanfälliger. Beim Verbrauch dagegen Entwarnung – die Dächer sind aerodynamisch so gut geformt, dass bei normaler Fahrweise kaum ein Unterschied zum normalen H2-Fahrzeug messbar ist.

Das Aufstelldach: flach im Alltag, luftig in der Nacht

Mit geschlossenem Aufstelldach bleibt der Kastenwagen unter 3 m – rund 2,85 m hoch. Die Raumhöhe im Fahrzeug selbst ändert sich nicht; nur der Ausschnitt nach oben kommt dazu, und du brauchst immer die teilbare Leiter zum Hochsteigen. Oben erwarten dich viel Kopffreiheit, eine bequeme Matratze (auf Wunsch mit Topper), Rausfallschutz und große Fenster mit Insektenschutz auf drei Seiten.

Der Zeltstoff ist robust, winddicht und wasserdicht – aber eben ein Zelt: Heizen ist deutlich schwieriger als beim festen Dach. Es gibt Lösungen mit Warmluftschläuchen, Thermohauben oder Innenisolierung, kühler als im Hochdach bleibt es trotzdem. Dafür ist die Pflege überschaubar: ein- bis zweimal im Jahr abwaschen, frisch imprägnieren und die Reißverschlüsse mit einem Fettstift behandeln. Bei Sturm gilt: Dach zu.

Gewicht, Kombinationen und wichtige Praxis-Details

  • Das Aufstelldach bringt rund 130 kg Zusatzgewicht – bei 5,40-m- und 6-m-Fahrzeugen mit 3,5 Tonnen kein Problem, beim 640er ist die Auflastung auf 3,8 oder 4,2 Tonnen Pflicht.
  • Das Aufstelldach gibt es für alle Längen (540, 600, 640) – außer für Roadcruiser Revolution und XL mit H3-Dach.
  • Solarpaneele lassen sich auf beiden Dachvarianten montieren, Markisen an allen Längen anbringen.
  • Neu: Auch Fahrzeuge mit Skyroof (z. B. Summit, Summit Prime, Summit Shine) bekommen auf Wunsch ein Aufstelldach.
  • Wichtig beim Bedienen: Sicherungsverschluss während der Fahrt schließen, beim Zuziehen den Zeltstoff nach innen legen – dann hast du lange Freude am Dach.

FAQ: Häufige Fragen

Ist das Hochdach oder das Aufstelldach besser für den Winter?

Das feste Hochdach: Es bildet einen geschlossenen, voll beheizbaren Raum. Beim Aufstelldach trennt dich nur Zeltstoff von der Kälte – mit Warmluftschläuchen oder Thermohauben machbar, aber nie so warm wie im Hochdach.

Wie hoch sind die Fahrzeuge mit Hochdach und Aufstelldach?

Hochdach-Modelle messen 3,10 bis 3,12 m. Mit geschlossenem Aufstelldach bleibst du bei rund 2,85 m – relevant für Fähren, Maut und manche Parkhäuser.

Wie viel wiegt ein Aufstelldach?

Rund 130 kg. Bei 5,40-m- und 6-m-Fahrzeugen unkritisch, beim 6,40-m-Modell wird die Auflastung auf 3,8 oder 4,2 Tonnen zur Pflicht.

Welches Modell ist ideal für Familien?

Der 2Win Vario mit 6 m: Doppelbett hinten, Doppelbett oben im beheizbaren Hochdach und großes Raumgefühl – perfekt für zwei Erwachsene mit Kindern.

Fazit: Beide Dächer haben ihre Daseinsberechtigung

Das feste Hochdach gewinnt bei Raumgefühl und Winterfestigkeit, das Aufstelldach bei Fahrzeughöhe und Alltagstauglichkeit. Welche Variante du nicht bereust, hängt allein davon ab, wann und wo du reist.

Am besten vergleichst du beide live: Im Pössl Center. Komm vorbei, lieg Probe und wir finden gemeinsam die richtige Dachform für dich.

Fragen zu diesem Thema?

Wir beraten dich ehrlich und persönlich – per Telefon, E-Mail oder ab Eröffnung vor Ort.

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